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Bietigheim Steelers verlieren Kellerduell beim EHC Freiburg 2:4

Redaktion Stuttgart im Blick

Ludwigsburg - Hoheneck - Burg Hoheneck - Ansicht von WNW
Symbolbild: Ludwigsburg · Foto: Roman Eisele, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)

Ludwigsburg – Die Bietigheim Steelers haben das Kellerduell beim EHC Freiburg mit 2:4 verloren, obwohl sie nach dem Schussverhältnis überlegen waren. Das teilten die Bietigheim Steelers mit. Es war das letzte Spiel des ersten Durchgangs der Hauptrunde, die Partie wird in der Mitteilung als Baden-Württemberg-Derby und als Kellerduell bezeichnet.

Die Steelers gingen mit großen Personalproblemen ins Spiel. Nach den Prognosen handelt es sich in allen Fällen um Langzeitverletzte, betroffen ist vor allem der Angriff. Es fehlten Maxi Söll, Justin Büsing, Max Ziergiebel, Alexander Preibisch und Mike Fischer. Nicht einsetzbar waren auch die Förderlizenzspieler aus Heilbronn, und Mai Crnkic als fünfter Kontingentspieler fehlte, weil er nicht eingreifen durfte.

Torloses erstes Drittel

Nach einer kurzen Druckphase der Bietigheimer passierte bis zum Powerbreak nichts Zwingendes mehr, gefährliche Torraumszenen blieben aus. Nolan Ritchie scheiterte in der elften Minute am Freiburger Torhüter Olafr Schmidt. Danach parierte Felix Noack im Steelers-Tor die erste große Chance der Freiburger. Weil die Gastgeber besser ins Spiel kamen, musste er noch mehrfach eingreifen. Das erste Drittel endete 0:0, es gab weder Tore noch Strafzeiten.

Vier Tore im zweiten Drittel

Im zweiten Abschnitt musste Matthias Pape gleich zu Beginn auf die Strafbank. Freiburg ließ eine Riesenchance zum Treffer ins leere Tor aus, weil Noack links aus dem Tor zu spät zurückkam. Sobald die Strafzeit vorbei war, vergab Cole Fonstad im Alleingang.

Dann folgten drei Strafzeiten kurz hintereinander, die Steelers spielten 90 Sekunden in Überzahl. Über die linke Seite lief der Puck schnell zu David Cerny im Slot, der in der 26. Minute zum 0:1 für Freiburg traf. In der nächsten Überzahl verloren die Steelers den Puck, Dylan Plouffe glich in Unterzahl zum 1:1 aus. Innerhalb von 39 Sekunden fielen dann zwei weitere Tore: Ritchie brachte die Steelers in der 29. Minute per Direktabnahme in Überzahl erneut in Führung, kurz nach dem Bully am Mittelpunkt traf Simon Gnyp von der blauen Linie zum 2:2. Gegen Drittelende hatte Fonstad die Chance zur Führung, schoss aber knapp über das leere Tor.

Entscheidung im Schlussdrittel

Vor 3.160 Zuschauern begann das letzte Drittel mit einer Überzahl für Freiburg, die die Hausherren nicht nutzten. Beide Teams brauchten den Dreier und spielten schnell nach vorn. In der 52. Minute war Parker Bowles nach einem Querpass frei und schoss zum 3:2 ein; zuvor waren die Steelers nach einem Angriff nicht rechtzeitig zurückgekommen.

Die Steelers drängten auf den Ausgleich und waren sogar in Unterzahl mehrfach im Angriffsdrittel. Zwei Minuten vor Schluss nahm Noack für einen sechsten Feldspieler das Eis, kam aber wegen fehlender Puckkontrolle immer wieder zurück ins Tor. Lynden McCallum traf schließlich ins leere Tor zum 4:2. Im Schussverhältnis lagen die Steelers mit 38:21 vorn.

Das Wesentliche

  • Sonntag, 1.11.2026, 17:00 Uhr: Bietigheim Steelers gegen Eisbären Regensburg, EgeTrans Arena
  • Danach ruht der Spielbetrieb wegen des Deutschland Cups
  • Freitag, 13.11.2026, 19:30 Uhr: Bietigheim Steelers gegen Starbulls Rosenheim, Eishockeystadt Bietigheim

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